LDS Arnova
So kostengünstig wie eine Druckprüfung. So präzise wie Prüfgas.

Dichtheitsprüfung unter Druck: Steigende Kosten, unsichere Versorgung, sinkender Durchsatz.
Prüfgasmethode
Hersteller in den Bereichen Klimatechnik, Automobilindustrie, Batterietechnik und der Massenindustrie sehen sich zunehmendem Druck durch schwankende Energie- und Materialkosten ausgesetzt. Helium – das häufig bei der Lecksuche mit Prüfgas zum Einsatz kommt – ist hinsichtlich Preis und weltweiter Verfügbarkeit mittlerweile unberechenbar geworden. Engpässe können Produktionslinien sofort zum Erliegen bringen und erhebliche betriebliche Risiken verursachen.
Druckbasierte Verfahren
Druckbasierte Verfahren bringen oft zusätzliche Herausforderungen mit sich: lange Zykluszeiten, temperaturempfindliche Messabweichungen, eingeschränkte Reproduzierbarkeit und eine geringe Eignung für flexible oder großvolumige Bauteile.
Eine zuverlässige Dichtheitsprüfung muss daher den Durchsatz sichern, die Betriebskosten stabilisieren und unabhängig von schwankenden Lieferketten bleiben.
Eine planbare und wirtschaftliche Leckprüfstrategie
Die Abhängigkeit von teurem und volatilen Helium sowie die Leistungsgrenzen klassischer Druckprüfverfahren stellen viele Produktionsprozesse vor zunehmende Herausforderungen. Der Einsatz von Luft oder Argon als Prüfgas eröffnet einen neuen, wirtschaftlich planbaren Ansatz der Leckprüfung – ohne Einbußen bei Sensitivität oder Prozessstabilität.
Diese Strategie vereint die hohe Leistungsfähigkeit der Spürgas‑Lecksuche mit der Kosten‑ und Versorgungssicherheit von Helium. Gleichzeitig werden Druckabfall‑ und Druckanstiegsverfahren in zentralen Aspekten wie Taktzeit, Messstabilität und Reproduzierbarkeit deutlich übertroffen. Auch große, flexible oder temperatursensitive Bauteile lassen sich damit zuverlässig und reproduzierbar prüfen.
Das Ergebnis sind stabile Prüfprozesse, ein abgesicherter Produktionsfluss und dauerhaft niedrigere Gesamtkosten.
Business Impact:
- Deutlich reduzierte Prüfkosten pro Bauteil gegenüber heliumbasierten Leckprüfsystemen
- Unabhängigkeit von Heliumknappheit und Preisschwankungen
- Hohe Messzuverlässigkeit und Wiederholgenauigkeit auf Prüfgas‑Niveau, klar überlegen gegenüber Druckprüfverfahren
- Kürzere Prüf‑ und Taktzeiten für hochvolumige Fertigungsumgebungen
- Verbesserte End‑of‑Line‑Qualität bei gleichzeitig geringeren Betriebskosten
Die INFICON-Lösung für die Systemintegration: LDS Arnova
LDS Arnova stellt eine neue Generation der Spurengas-Leckageprüfung für automatisierte Produktionssysteme vor.
Sie basiert auf der bewährten LDS3000-Plattform – bekannt für Zuverlässigkeit, Konnektivität, Wiederholbarkeit und robuste industrielle Integration – und erweitert diese um die Möglichkeit, Luft oder Argon für hochleistungsfähige Leckageprüfungen einzusetzen.
Dadurch wird eine Leistung auf Helium-Niveau erreicht, während die mit Helium verbundenen Kosten und die Abhängigkeit von der Heliumversorgung entfallen.
Ihr Vorteil:
Das LDS Arnova vereint stabile Messleistung, hohe Empfindlichkeit und kurze Messzyklen mit günstigen Testkosten.
Vorteile auf einen Blick
Leistung und Prozessstabilität
- Hohe Empfindlichkeit für Argon (ca. 1 · 10‑6 mbar·l/s)
- Stabile und reproduzierbare Messung, unabhängig von Temperaturschwankungen
- Kurze Zykluszeiten, geeignet für Tests mit hohem Durchsatz
- Deutlich weniger Fehlalarme als bei druckbasierten Methoden
Integration & Effizienz
- Vollständig kompatibel mit LDS3000-Schnittstellen und -Software
- Keine zusätzliche Sicherheitsinfrastruktur erforderlich
- Unterstützt Luft und Argon als Spürgase
- Minimale Änderungen an bestehenden Systemarchitekturen
- Geringerer Investitionsbedarf, keine Heliumrückgewinnungssysteme erforderlich
Betriebssicherheit
- Prozesssicherheit durch unkritische Spürgasversorgung
- Geringere Verbrauchskosten
- Macht unabhängig von den Schwankungen auf den Heliummärkten
Wer profitiert davon?
Für alle, die die Leckprüfung am Ende der Produktionslinie zuverlässiger, planbarer und kostengünstiger gestalten möchten – von der Werksleitung bis hin zur Systemintegration.
Transparenz und Ergebnisse
- Werksleiter: Reduzieren Sie Ausfallzeiten und halten Sie die Betriebskosten stabil
- Betriebsleiter: Steigern Sie den Durchsatz und sorgen Sie für eine vorhersehbare Leistung
- Qualitätsverantwortliche: Zuverlässige End-of-Line-Kontrolle in großem Maßstab
Planung und Umsetzung
- Prozessingenieure: Entwicklung robuster, wiederholbarer Testsequenzen für die Endkontrolle
- Systemintegratoren: eine kostengünstige Alternative zu Heliumtests
- Systemintegratoren: eine leistungsstärkere Alternative zu druckbasierten Methoden
- F&E-Teams: präzise, wiederholbare Lecksuche
- Produktionsingenieure: Prüfung großer, flexibler oder temperaturempfindlicher Teile
Typical Applications
- HLK-Anlagen, Wärmetauscher, Kältekreisläufe
- Batteriekühlplatten, Wärmemanagementsysteme für Elektrofahrzeuge
- Behälter, Gehäuse, Feuerlöscher, Harnstofftanks
- Bauteile, die Leckageraten von 1 · 10‑2 bis 1 · 10‑6 mbar·l/s erfordern
- Massengefertigte Konsum- oder Industrieteile, bei denen Druckprüfungen versagen
Warum LDS Arnova die Wirtschaftlichkeit von Dichtheitsprüfungen revolutioniert
Das LDS Arnova verwendet normale Luft oder Argon – beides ist leicht erhältlich und unterliegt keinen Lieferengpässen.
Dies ermöglicht hochstabile, reproduzierbare Dichtheitsprüfungen und schließt gleichzeitig die Leistungslücke zwischen Druckabfall- und Heliumverfahren.
LDS Arnova ermöglicht:
- Hohe Empfindlichkeit und Wiederholgenauigkeit unter Verwendung von handelsüblicher Druckluft
- Geringerer Einfluss von Luftfeuchtigkeit und Temperaturdrift
- Stabile Leistung bei großvolumigen, flexiblen oder temperaturempfindlichen Teilen
- Geringere Betriebskosten – keine Zylinder, keine Logistik, keine Lieferengpässe
Spezifikationen
| Kleinste nachweisbare Leckrate für Luft | mbar·l/s | 1 · 10-4 |
| Kleinste nachweisbare Leckrate für Argon | mbar·l/s | 1 · 10-6 |
| Maßeinheiten | mbar l/s, Pa m3/s, atm cc/s, g/a, ppm | |
| Max. Eingangsdruck im „ULTRA“-Mode | mbar | 0.2 |
| Max. Eingangsdruck im „FINE“-Mode | mbar | 0.9 |
| Max. Eingangsdruck im „GROSS“-Mode | mbar | 18 |
| Ansprechzeit | s | <1 |
| Digitale Ein-/Ausgänge (bei Verwendung mit dem IO1000-Modul) | 10 Eingänge / 8 Ausgänge | |
| Steuereingang | V | max. 35 (SPS-kompatibel) |
| Ionenquelle | 2 langlebige Yttrium/Iridium-Kathoden (3 Jahre Garantie) | |
| Ausgabe des lin/log-Recorders | V | 0-10 |
| Serielle Schnittstelle (mit IO1000 / BM1000) | RS232, RS485, Feldbus | |
| Abmessungen (L x B x H) | mm in | 330 x 240 x 280 13 x 9.45 x 11.1 |
| Umgebungstemperaturbereich | C F | 10 - 45 50-113 |
| Für den Betrieb eines LDS Arnova sind ein IO1000-Modul oder ein BM1000-Modul sowie ein Datenkabel erforderlich. Die Datenkabel dienen zum Anschluss an ein IO1000-Modul oder ein BM1000-Busmodul sowie an die CU1000-Steuereinheit. | ||
Bestellinformationen
| 560-500 | LDS Arnova, Basiseinheit (zusätzlich 1 Datenkabel und ein I/O-Modul oder ein BM1000-Modul erforderlich) |
| 560-310 | IO1000 Modul |
| 560-315 | BM1000-PROFIBUS-Modul (weitere Busmodule auf Anfrage) |
| 560-320 | CU1000 Steuereinheit (zusätzliches Datenkabel erforderlich) |
| 560-332 | Datenkabel 2 m |
| 560-335 | Datenkabel 5 m |
| 560-340 | Datenkabel 10 m |
| 551-102 | Kabel für das Anzeigegerät, 5 m lang |
| 551-103 | Kabel für das Anzeigegerät 0,7 m lang |
| 560-320 | Steuergerät CU1000 |
| 560-324 | Stromversorgungseinheit für Aufsteckschiene, 24 V, 10 A |
| 561-501 | Argon-Kalibrierleck Typ TL4 |
| auf Anfrage | Customized leaks |
| 14511 | Pumpenmodul, D4B, Wechselstrommotor, 230 V |
| 14520 | Schnüffelventil |
| 14521 | Schnüffelleitung, 3m |
| 14522 | Schnüffelleitung, 5m |
| 14523 | Schnüffelleitung, 10m |
| 560-319 | XL Sniffer-Adapter |
| 560-320 | CU1000 Steuereinheit (zusätzliches Datenkabel erforderlich) |
| 560-323 | Interner Helium-Lecktest TL7 für LDS3000 |
| 560-324 | DIN-Schienen-Netzteil 24 V, 10 A |
| 560-330 | Membranpumpe, 4-stufig (empfohlen für die Verwendung mit dem XL-Sniffer-Adapter) |
| 20004642 | Ersatz-Schnüffelspitze, 400 mm |
Downloads
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