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INFICON Neuigkeiten

 

Control: INFICON zeigt neue, kostengünstige Prüfmethode zum zuverlässigen Nachweis von Flüssigkeitslecks

Der LDS3000 AQ benutzt erstmals Formiergas in einer einfachen Akkumulationskammer

Köln, 09. Mai 2017 +++ Die INFICON GmbH aus Köln, einer der weltweit führenden Hersteller von Instrumenten und Geräten für die Dichtheitsprüfung (www.inficonautomotive.com), kommt mit einer Produktpremiere zur diesjährigen Control nach Stuttgart (09.-12.05.2017, Halle 4/Stand 4316). INFICON stellt mit dem LDS3000 AQ ein neues Dichtheitsprüfgerät für den Einsatz in einer einfachen Akkumulationskammer vor. Die entscheidende Neuerung: Das Gerät kann für die Prüfung in der Akkumulationskammer erstmals auch das besonders kostengünstige Formiergas als Prüfgas nutzen. Dennoch hat das Gerät im praktischen Einsatz eine niedrige Nachweisgrenze und kann Lecks bis in den Bereich von 10-5 mbar∙l/s detektieren. Flüssigkeitslecks erkennt der LDS3000 AQ mit der einfachen Akkumulationsmethode jetzt ebenso zuverlässig, wie es früher nur die aufwendige Helium-Vakuumprüfung konnte. Der Unterschied: Die Kosten sind mit dem neuen LDS3000 AQ ähnlich niedrig wie bei einer simplen Luftprüfung.

Prüfung wie mit Helium – zu Kosten in der Größenordnung einer Luftprüfung

Mit dem LDS3000 AQ schließt INFICON die Nachweislücke zwischen der Luft- bzw. Druckabfallprüfung einerseits und der Helium-Vakuumprüfung andererseits. Gegenüber der Luftprüfung spielt die Akkumulations-Methode von INFICON neben ihrer höheren Genauigkeit einen weiteren wichtigen Vorzug aus: Während die Ergebnisse der Luftprüfung durch Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sehr leicht verfälscht werden können, erbringt die Prüfung mit dem LDS3000 AQ in der Akkumulationskammer stets zuverlässige Ergebnisse, mit sehr hoher Wiederholgenauigkeit.

Feldbus-Schnittstelle für die Industrie-4.0-Integration

Der LDS3000 AQ ist bereits das zweite Dichtheitsprüfgerät, das INFICON für den Einsatz mit einer einfachen Akkumulationskammer entwickelt hat. Während der INFICON T-Guard allerdings auf Helium als Prüfgas angewiesen ist, lässt sich der neue LDS3000 AQ wahlweise mit Formiergas oder mit Helium betreiben. Formiergas ist ein handelsübliches, unbrennbares Gemisch, das im Wesentlichen aus Stickstoff besteht (95 Prozent) – als eigentliches Prüfgas dient ein 5-prozentiger Wasserstoff-Anteil im Formiergas. Auch mit Formiergas weist der LDS3000 AQ Lecks bis hinab in den Bereich von 10-5 mbar∙l/s nach. Gemeinsam ist den beiden Geräten T-Guard und LDS3000 AQ, dass INFICON sie mit modernen Feldbus-Schnittstellen ausgestattet hat – als erster Hersteller von Dichtheitsprüfgeräten überhaupt. So lassen sich die Prüfgeräte von INFICON für einen vollständigen Datenaustausch vernetzen: Sie sind Industrie-4.0-ready.

Die Akkumulations-Methode von INFICON

Bei der von INFICON entwickelten, kostengünstigen Akkumulations-Methode wird das Prüfteil in eine einfache Akkumulationskammer gebracht, die weit weniger strenge Dichtheitsanforderungen erfüllen muss als eine Vakuumkammer. Das Innere des Prüfteils wird dann unter Druck entweder mit Formiergas oder Helium beaufschlagt, sodass das Prüfgas aus etwaigen Leckstellen austritt. Ventilatoren dienen dazu, das Prüfgas gleichmäßig in der Akkumulationskammer zu verteilen. Abhängig davon, wie viel von dem Gas sich in einem definierten Zeitintervall im gegebenen Volumen der Prüfkammer ansammelt – also dort akkumuliert –, errechnet sich die Leckrate. Die ebenso kostengünstige wie zuverlässige Akkumulations-Methode empfiehlt sich nicht zuletzt für kleine und mittelgroße Prüfteile, die auf Flüssigkeitslecks getestet werden sollen und beispielsweise öl- oder wasserdicht sein müssen.

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